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Die beste VR Brille 2017: Wer gewinnt den Kampf?

Und schon ist es 2017. Wo ist nur das letzte Jahr geblieben? Während 2016 uns einen kleinen Vorgeschmack bot, kann dieses Jahr nun endlich so richtig in die virtuellen Realitäten eingetaucht werden.

Zusammengefasst bekamen wir im vergangenen Jahr eine Kundenversion des Oculus Rift, ein paar Eindrücke zum HTC Vive und mit PlayStation VR die erste VR Brille für die Konsole.

Und im Jahr 2017 kann es sich weiterhin mit den Neuigkeiten rund um die VR Brille sehen lassen. HTC kündigte ein neues Zubehör names Vive Tracker auf er CES an und Oculus rüstet nun auch mit einem Peripherie-Gerät für Motion-Controls nach. Bei nun mittlerweile drei vollwertigen Geräten und jede Menge neuem Zubehör, ist es wahrscheinlich die beste Zeit um sich für eine VR-Brille zu entscheiden.

Das einzige Problem mit all der neuen Freiheit ist, dass es schwierig werden kann wenn man sich entscheiden muss, welche VR Brille denn die Beste für Einen ist. Diese Entscheidung wird noch mal zusätzlich erschwert, sobald man die Preise der einzelnen Modelle sieht.

Im unteren Abschnitt findet ihr unsere Auswahl mit ausführlicher Begründung. Allerdings gibt es vorab noch eins zusagen, wenn es darum geht die beste VR Brille auszuwählen: Billig und gut sind selten beieinander!

Die drei bekanntesten - nicht überraschend auch die teuersten - VR Brillen auf dem Markt sind derzeit Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR. Die Drei bieten ein unverwechselbares Erlebnis bei überragender Bildwiederholrate, extrem hoher Auflösung und im Falle der HTC Vive außerdem Room-Scale-Tracking und Motion-Control für eure Hände.

Jede Brille hat seine eigenen Vor- und Nachteile und wenn ihr euch diesen vorher nicht bewusst seid, dann könnte eure Entscheidung zu einem sehr kostspieligen Fehler werden. Damit euch das nicht passiert, haben wir einen Leitfaden zusammengestellt.

Die beste VR Brille

HTC-Vive-VR-Brille

HTC Vive

  • Bestes Gesamterlebnis
  • Softwarepartnerschaft mit Valve
  • Benötigt leistungsfähigen GPU
  • Am kostspieligsten

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Bis jetzt bietet die HTC Vive die umfassendste Virtual Reality Erfahrung auf dem Markt. Neben einer VR Brille und zwei Basisstationen, enthält die Vive auch zwei Motion-Controller für die Bewegungssteuerung. Dies ermöglicht dem Spieler ein wesentlich intensiveres Erlebnis, als ein traditionelles Gamepad. Mittlerweile gibt es für die Rift nun auch die heisserwarteten Oculus Touch Controller.

Die VR Brille selbst besitzt zwei 1080p Bildschirme, die ein sehr klares Bild erzeugen. Leider lässt es sich trotz der hohen Auflösung nicht verhindern ab und an einzelne Pixel zu erkennen. Neben dem Oculus Rift ist das HTC Vive allerdings immer noch die hochauflösendste VR Brille auf dem Markt.

Ein herausragendes Merkmal der HTC Vive ist seine Room-Scale-Funktion, die euch erlaubt einen Bereich von 4,5 x 4,5 m abzugehen. Dies bietet dem Spieler eine neue Dimension und verleiht dem Ganzen ein noch realistischeres Gefühl, da ihr nicht mehr einfach nur auf dem Analog-Stick nach oben drückt, sondern wirklich eure Beine zu bewegen benützen müssen.

Dieses Feature setzt natürlich voraus, dass ihr genug Platz in euren Räumlichkeiten dafür habt.

Der Nachteil der Vive ist jedoch der Preis. Sie ist teuer und zwar doppelt so teuer wie eure geliebte Konsole oder preisgleich dem passenden Gaming PC der für die VR Brille benötigt wird.

Bestes VR Erlebnis auf der Konsole

PlayStation-VR-Brille

PlayStation VR

  • Erschwinglich
  • Gute Spielauswahl
  • Leistungsstark
  • Leicht lichtdurchlässig

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Es führt absolut kein Weg an der Tatsache vorbei, dass ihr für die HTC Vive oder Oculus Rift einen ziemlich leistungsstarken Gaming PC benötigen, was für die meisten Menschen auch gleichzeitig eine hohe Investition darstellt.

Das ist allerdings nicht der Fall bei Sony’s PlayStation VR, für die ihr nicht mehr braucht als eine herkömmliche PS4 Konsole.

In Anbetracht der großen Unterschiede zwischen PS4 und PC in dessen Leistung, ist die PlayStation VR Brille ein echtes Powergerät. Die Bildwechselfrequenz ist tadellos und auch bei der Kopfsteuerung (Head-Tracking) gab es keinerlei Probleme.

Dank der Unterstützung von Sony ist auch die Auswahl der Spiele beeindruckend. Es gab schon ein ganzes Dutzend zum Start der VR Brille und viele weitere Titel sind bereits auf dem Weg.

Das größte Problem der VR Brille ist das Zubehör, welches nicht mit im Lieferumfang enthalten ist. Um PlayStation VR verwenden zu können wird nämlich eine PS4 Kamera benötigt und für extra Bewegung benötigt ihr zudem die Move Controller. All diese Teile sind ausschliesslich separat erhältlich.

Es ist eine Schande, wenn man bedenkt dass die PSVR im Verhältnis doch sehr günstig ist. Wie es aber aussieht, muss man so ein Preis-Leistungs-Verhältnis mit Vorsicht genießen.

Der Pionier

Oculus-Rift-VR-Brille

Oculus Rift

  • Vorreiter für Virtual Reality
  • Facebook Unterstützung
  • Leistungsstark
  • Keine Bewegungserkennung

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Den aktuellen Trend um die VR Brille haben wir einem Mann zu Verdanken: Oculus Gründer Palmer Luckey. Als Teenager sammelte Luckey Virtual Reality Tech und baute in seiner Garage an einer eigenen Brille. Zahlreiche Prototypen später, hat die Oculus immer noch den größten Namen unter den VR Brillen.

Nun ist die Oculus Rift endlich für jeden erhältlich und auch wir können es genauer unter die Lupe nehmen.

Im Vergleich zur HTC Vive mit seiner Room-Scale-Technologie und den zwei mitgelieferten Motion-Controllern fühlt sich die Rift allerdings wie eine abgespeckte Variante des großen VR-Erlebnis an. Auf eine Bewegungserkennung wird bei der Oculus Rift verzichtet und somit auf eine traditionelle Steuerung über das Gamepad gesetzt. Ihr könnt beim Zocken selbstverständlich aufstehen, aber ohne das beliebte Motion-Control wird es nie so virtuell anfühlen wie erhofft.

Für rund 700 Euro weniger bietet die Oculus Rift dennoch eine sehr überzeugende Virtual Reality Erfahrung, die sich vor allem in kleineren Räumlichkeiten super bezahlt macht.

Update: Mit den Oculus Touch Controllern bietet die VR Brille jetzt auch die Möglichkeit der Bewegungsteuerung.

Bestes VR Erlebnis für das Smartphone

Samsung-Gear-VR-Brille

Samsung Gear VR

  • Gute Verarbeitung
  • Kompatibilität mit den gängigsten Mobiltelefonen
  • Recht sperrig
  • Recht teuer für VR auf dem Smartphone

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Mit der Technologie der Oculus Rift war das Samsung Gear VR effektiv sogar die erste VR Brille auf dem Markt. Für die Benutzung muss man nur ein passendes Samsung Smartphone einlegen, die passenden Apps bzw. Spiele aus dem Oculus Store herunterladen und kann direkt loslegen.

Das ursprüngliche Modell unterstützte lediglich das Note 4, aber mit der nachfolgenden Version besteht nun auch die Möglichkeit die VR Brille mit dem Note 5, Galaxy S6 und Galaxy S7 zu verbinden.

Durch die riesige Auswahl an Smartphones die mit dem Samsung Gear VR kompatibel sind, kann die Qualität des Erlebnisses stark variieren. Solltet ihr ein älteres Note 4 verwenden, seid ihr auf 518 Pixel beschränkt, während die Auflösung bei dem S7 auf 577 ppi steigt.

Die Gear VR Brille bietet nicht das qualitativ hochwertigste VR-Erlebnis, aber dafür ist sie kinderleicht einzurichten und lässt euch sofort loslegen.

Für Sparfüchse

Google-Cardboard-VR-Brille

Google Cardboard

  • Super günstig
  • Erschwinglicher Spaß
  • Nicht die beste Qualität
  • Begrenzte Funktionalität

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Google Cardboard sollte man als nicht ganz ernst gemeintes VR sehen, aber es kann durchaus für eine kurze Zeit sehr unterhaltsam sein. Wenn ihr gar kein Geld ausgeben wollt, dann könnt ihr euch eine Anleitung herunterladen und es direkt selber bauen. Ansonsten könnt ihr es auch direkt bei Amazon kaufen. Hier bieten eine Vielzahl von Anbietern das sogenannte Kit für rund 10 Euro direkt zum Verkauf an.

Sobald ihr euch die VR Brille gekauft oder selbstgebaut habt, könnt ihr die Google Cardboard Apps auf das iOS- oder Android-Smartphone herunterladen, euer Gerät in die Brille stecken und zocken. Sie bietet nicht das größte VR-Erlebnis, aber Spaß macht es allemal.

Bildquellen: deviantART (MC-STEEL)

Ein Kommentar zu “Die beste VR Brille 2017: Wer gewinnt den Kampf?

  1. Wenn es nach den Verkaufszahlen geht, hat die PlayStation VR im Kampf die Nase vorn. Wenn es um die Technik geht hat klar die HTC Vive die Nase vorn. Und die Rift, naja auch nicht schlecht, aber eher die letzte Wahl.

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