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HyperX Cloud Revolver Gaming Headset

Leicht

Angenehmer Tragekomfort

Außerordentlich klare Tonqualität

Kostspielig

Die Gaming Headsets der Cloud-Serie von Kingston waren schon immer sehr leistungsstark und brachten den Spielern eine gute Klangqualität zu einem günstigen Preis.

Mit dem HyperX Cloud Revolver präsentiert das Unternehmen nun die 3. Generation und konzentriert sich weiterhin auf die Audioqualität. Allerdings lässt sich das Headset diesmal in einer gehobeneren Preisklasse nieder.

Im Vergleich ist das HyperX Revolver für 90 Euro rund 5 Euro teurer als der Vorgänger Cloud II, welches mit einem 7.1 Surround-Sound ein echter Preisknaller war und halb so günstig, wie die Gaming Headsets der Konkurrenz.

Zum Glück ist der Preis aber nicht der einzige bemerkenswerte Aspekt des Revolvers.

Design

Das HyperX Cloud Revolver ist ein schlanker schwarzroter Gaming Kopfhörer. Die Oberseite der Brücke wird von einem mattschwarzen Stahlrahmen gehalten, welches dem ganzen einen hochwertigen Look verpasst. Unter dem Metallrahmen liegt ein weiches und bequemes Stirnband das durch zwei angenehme Schaum-Ohrkissen verbunden wird.

Dem HyperX Cloud Revolver fehlt es deutlich an hübscher RGB-Beleuchtung und auch sonst kommt es für ein Gaming Headset relativ schlicht daher. Kingston hat hier eindeutig das Augenmerk auf Einfachheit, Funktionalität und Praktikabilität gelegt.

HyperX Cloud Revolver Design

Abgesehen von der Farbgebung ist das Gestell des Headsets gut zusammengesetzt, unempfindlich und modular. Das Kopfband und die anderen Komponenten werden durch Kreuzschlitzschrauben zusammengehalten, so dass die Bauteile problemlos ausgetauscht werden können. Zudem hat uns gefallen, dass die Schnurr eine stabile geflochtene Masche ist, wodurch keine Sorge besteht dass es nach einer zeit ausfranst, und das voll modulare Mikrofon, das von der linken Ohrmuschel des HyperX Cloud Revolver abgetrennt werden kann.

Es ist durchweg ein grundsolides Design mit ein paar kleinen Mängeln, wovon uns eines etwas stärker aufgefallen ist. Das HyperX Cloud Revolver hat Ohrmuscheln, die starr an Ort und Stelle befestigt sind. Dies macht es schwer das Gaming Headset mal eben mitzunehmen.

Auch wenn wir es nicht gerne zugeben, ist das Zocken mobiler als je zuvor. Allein seine Gaming Ausrüstung mit zu einem Freund zu nehmen oder das Headset mal für sein Smartphone zu nutzen, sollte heutzutage selbstverständlich sein.

HyperX Cloud Revolver Ohrmuscheln

Leistung

Das HyperX Cloud Revolver zeigt sich von der besten Seite, wenn es um Klangqualität geht. Der Bass ist ausgeprägt tief und die Mitten und Höhen kristallklar. Der abgewinkelte 50-mm-Treiber des Gaming Headsets ist leicht geneigt, so dass der Klang das gesamte Ohr umfasst. Dank der Polsterung kommt es zudem zu keinerlei passiver Lärmbelästigung.

Ab und an geht Leistung auf die Kosten des Komforts, aber dies ist hier absolut nicht der Fall - wir konnte ohne Probleme stundenlang zocken oder Musik hören ohne dass es in irgendeiner Art und Weise unangenehm wurde. Das liegt in erster Linie wohl an dem Gewicht von nur 360g und dessen exzellenten Verteilung. Dies macht das HyperX Cloud Revolver zum idealen Gaming Headset für jeden Hardcore-Zocker.

Das Mikrofon funktioniert tadellos und klingt viel besser als das vom SteelSeries Siberia V3, welches um einiges blechender wirkt als das vom HyperX Cloud Revolver.

Das verstellbare Mikrofon nimmt nur die Stimme der Person auf die das Gaming Headset trägt und macht eine großartige Arbeit dabei jegliche Hintergrundgeräusche zu blockieren. Allerdings sei zu erwähnen, dass das Mikrofon ziemlich groß ist, aber dafür auch jederzeit abnehmbar.

HyperX Cloud Revolver Leistung

Unser Fazit zum HyperX Cloud Revolver

Das HyperX Cloud Revolver ist ein solides Gaming Headset, das kraftvolle Mitten und Höhen sowie einen tollen Bass auf einem schlanken bequemen Paar Ohrpolstern unterbringt. Die einzigen Nachteile sind der Metallrahmen, welcher es schwierig gestaltet die Kopfhörer unterwegs zu verwenden oder sie überhaupt in eine Tasche unterzubringen und natürlich der Preis.

Während man über das erste Problem noch einfach hinwegsehen kann, ist der letzte Punkt leider nicht ganz so einfach zu übersehen.

Die Kopfhörer müssen sich vor einer harten Konkurrenz von preiswerten Modellen beweisen. Im Moment gibt es das HyperX Cloud Revolver für 90 Euro, was es um einiges teurer macht als das vergleichbare SteelSeries Siberia V3 für rund 60 Euro.

Der Preis stößt direkt noch mal negativ auf, wenn man es mit dem HyperX Cloud II der letzten Generation vergleicht. Das Cloud II verspricht euch zudem 7.1 Surround-Sound, wofür ihr bei dem Revolver weitere 80 Euro drauflegen müsst.

Wenn das HyperX Cloud Revolver zirka 10-20 Euro günstiger wäre, könnte man es ohne Probleme weiterempfehlen. Leider ist der Preis bei dem derzeitigen Angebot an günstigen und trotzdem qualitativ hochwertigen Gaming Headsets einfach zu hoch.

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