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    Die XPG Spectrix S20G – Schicke RGB SSD zum fairen Preis?

    Adata ist seit vielen Jahren einer der absoluten Marktführer im Bereich der High-Performance Speicher. Mit der XPG Spectrix S20G bietet Adata nun eine optisch sehr interessant gestaltete SSD an, welche in vielen Setups sicher sehr gut aussieht. Ob auch die bewährte Adata Qualität hinter der schönen Hülle zu finden ist, haben wir in diesem Test genauer beleuchtet.


    Design und erster Eindruck

    Die XPG Spectrix S20G kommt in einer roten Pappschachtel und enthält lediglich das Speichermedium. Dieses ist sicher verpackt in einem Blister. Auf der Schachtel finden wir ein paar wesentliche Spezifikationen und Hinweise zur Lesegeschwindigkeit.

    XPG Spectrix S20G Verpackung

    Die SSD selbst sieht auch in nicht beleuchtetem Zustand schon sehr attraktiv und hochwertig aus. Mit 80 x 22,1 x 7,55 mm hat sie außer bei der Höhe das klassische Maß, mit welchen die meisten SSDs heute ausgeliefert werden. Aufgrund der Höhe ist sie auch eher für PCs als für Notebooks geeignet.

    Ihr Gewicht ist mit 10,4 Gramm wirklich leicht. Die nicht beleuchteten Teile sind aus Aluminium und sollten daher bei der Kühlung einen guten Dienst erweisen.

    Installation

    Die Steckverbindung erfolgt über eine PCIe Gen 3×4 Schnittstelle und setzt damit ein Mainboard mit einem NVMe M.2 Steckplatz voraus (Formfaktor M.2 2280). Dabei ist es egal ob eine Intel oder AMD Plattform die Grundlage ist. Sie ist mit beidem kompatibel. Hierzu werden natürlich keine weiteren Kabel benötigt, wie man es noch von den älteren SSDs mit SATA Anschluss kennt. Lediglich eine Schraube ist von Nöten, welche jedoch nicht extra beiliegt.

    Im Test haben wir die 500 Gigabyte Variante, es gibt sie aber auch mit 1 TB Speicher. Die Speichertechnik ist 3D-NAND. Für beide Varianten gilt natürlich auch die Garantie von 5 Jahren und das Versprechen auf 2 Millionen Betriebsstunden.

    Leistung

    Mit einer Lesegeschwindigkeit (sequenzielles Lesen) von 2500 MB pro Sekunde und einer Schreibfähigkeit (sequenzielles Schreiben) von 1800 MB pro Sekunde ist sie für die meisten PC Setups derzeit sicher ein ordentliches Upgrade.

    Auch die Werte beim zufälligen Lesen (160k) und zufälligen Schreiben (190k) sind sehr gut. Zusätzlich weißt sie den Low Density Parity Check auf, durch welchen Datenfehler behoben werden sollen. Verzichtet wurde jedoch auf einen DRAM-Cache. Dieser ist vor allem beim Schreiben sehr großer Datenmengen von Vorteil. Wer das nicht regelmäßig ausführt, wird aber keine großen Performance Drosselungen feststellen können.

    XPG Spectrix S20G Leistung

    Im Gaming und Office Betrieb ist die Performance stets auf einem sehr angenehmen Level und es gibt hier vor allem subjektiv nichts auszusetzen.

    Über die Software lässt sich die RGB Beleuchtung nach Belieben einstellen und so auf jedes Setup farblich anpassen. Die Farben sind satt und wirklich gut ausgeleuchtet. Zu erwähnen ist, dass nur das „X“ leuchtet. Das Logo von XPG ist aufgedruckt und ohne Beleuchtung. Im Test war keine negative Auswirkung auf die Performance zu bemerken, welche von einer eventuellen eingeschränkten Kühlleistung durch den RGB Aufbau stammen könnte. Hier sieht man, dass XPG ein gutes Gesamtkonzept auf die Beine gestellt hat.

    Fazit zur XPG Spectrix S20G

    Wer eine SSD für ein aufgeräumtes PC Setup sucht, welche zudem richtig satt beleuchtet ist und gleichzeitig eine gute Performance bietet, der sollte sich für die Aufrüstung seines PCs die XPG Spectrix S20G auf jeden Fall auf die Liste packen.

    Tobiashttps://www.perfekt-zocken.de
    Meine Heimat ist der PC, die Playstation und Nintendo Switch. Meine Lieblings-Games sind Red Dead Redemption, GTA, Horizon, Zelda und League of Legends.

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