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HyperX Alloy Elite 2 Gaming Tastatur im Test

Seit letztem Jahr stellt das Unternehmen HyperX nun ihre eigenen Switches her und diese können sich vorabgesagt durchaus sehen lassen. Aus diesem Grund hat die Tochterfirma von Kingston Technology jetzt auch beschlossen kommende Gaming Tastaturen und bereits beliebte Modelle wie die HyperX Alloy Elite damit auszurüsten. Der Name der neuen Alloy Elite 2 könnte daher etwas irreführend sein, da sich diese im Vergleich zum Vorgängermodell, der Alloy Elite RGB, nur gering unterscheidet. Dabei hat uns jedoch die dezente, aber eindrucksvolle Änderung am Design wirklich überzeugt. Dies in Verbindung mit einen um 35 Euro geringeren Startpreis machen die Alloy Elite 2 bereits zu einer beeindruckenden Gaming Tastatur, auch wenn sie nicht über ganz so viele Features wie teurere High-End Modelle von anderen Herstellern bietet.


Design und erster Eindruck

Bei der Alloy Elite 2 handelt es sich um ein Upgrade der Alloy Elite RGB. Das bedeutet, dass sie sich aus baugleichen Material zusammensetzt, wie bspw. dem Vollstahl-Rahmen. Auch funktional stimmt die mechanische Tastatur bis auf kleine Abweichungen mit dem Vorgängermodell überein. Die wohl wichtigste und erwähnenswerteste Neuerung sind hierbei die HyperX Red Switches.

HyperX Alloy Elite 2 Lichtleiste

Diese sind dem Unternehmen wirklich sehr gut gelungen, aber dazu gleich mehr. Die Alloy Elite 2 fällt im Vergleich zur Konkurrenz mit 44,4 x 17,4 x 3,7 cm recht klein aus und ist dank seiner flachen Oberfläche samt Stahlrahmen optisch ein echter Hingucker. Das Design sorgt außerdem dafür, dass die RGB-Beleuchtung im Vordergrund steht, da die vorinstallierten ABS Pudding Keycaps neben einer höheren Haltbarkeit über ein transparentes Layout verfügen. Falls ihr also auf einen hellen und auffälligen Look aus seid, ist die Alloy Elite 2 die perfekte Gaming Tastatur für euch.

HyperX Alloy Elite 2 Schnellzugrifftasten

Wie bereits die Alloy Elite RGB verfügt auch die Alloy Elite 2 über die bekannten Medien- und Schnellzugriffstasten. Von links nach rechts befinden sich hier eine Taste zum Anpassen der Helligkeit, eine für vorprogrammierte Farbmodi, eine für den Game Modus (wodurch die Windows-Taste deaktiviert werden kann) sowie Tasten zur Musiknavigation und ein großer Lautstärkeregler. Auf der Rückseite der Tastatur wären da noch der USB 2.0 Pass-Through und das geflochtene USB-Kabel. Hier hätte man sicherlich noch einige weitere Zusatzfunktionen oder Anschlussmöglichkeiten unterbringen können, aber meiner Meinung nach sind die vorhandenen Eigenschaften für eine mechanische Gaming Tastatur mehr als ausreichend.

Das Highlight befindet sich im Kern der Tastatur. Während die Alloy Elite RGB noch auf Cherry MX Blue (taktil und klickend), Brown (taktil) und Red (linear) gesetzt hat, ist die Alloy Elite 2 mit den hauseigenen HyperX Red Switches ausgestattet. Diese wurden erstmals in der Alloy Origins verbaut und bieten ein wirklich angenehmes Gefühl sowie eine kürzere Travel Distance (vermittelt wie weit eine Taste zur Ausführung heruntergedrückt werden muss). Im Vergleich zu den Cherry MX Red werden die HyperX Red nämlich bereits bei 1,8 mm anstatt 2,0 mm ausgeführt. Obgleich ihr dadurch nicht mehr die Auswahl zwischen drei verschiedenen Switches habt, sind wir mit dem Kompromiss mehr als zufrieden.

Hyperx Alloy Elite 2 USB Pass-Through

Auch der Preis macht uns die Alloy Elite 2 noch schmackhafter als andere Modelle der Modellserie. Während die Alloy Elite RGB zwar eine gute Gaming Tastatur ist, hatte uns der Preis dennoch ein wenig abgeschreckt. Mit den eigenen HyperX Switches konnte das Unternehmen wohl an Kosten einsparen und bietet das Upgrade somit bereits für 155,96 € an. Dieser Preis ist für eine Tastatur mit den wichtigsten Zusatzfunktionen und den Verzicht auf Makrotasten sowie anderen Schnickschnack durchaus gerechtfertigt.

Ein weiterer Grund des niedrigen Preises ist definitiv die nicht vorhandene Handballenauflage. Diese hatten wir komischerweise jedoch nicht vermisst und das obwohl wir vorher bereits die Alloy Elite RGB inkl. Auflage im Test hatten.

Die NGenuity-Software von seiner besten Seite

Die programmierbare RGB LED-Software von HyperX, NGenuity, wurde 2019 komplett generalüberholt und ist seitdem um einiges übersichtlicher und viel einfacher zu navigieren. Diesen Unterschied haben wir direkt zu spüren bekommen, denn bei der Alloy Elite RGB mussten wir uns noch durch die alte Version schlagen. Dennoch könnte gerade für Einsteiger die Software durch seine verschachtelten Menüs anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein.

HyperX NGenuity Software

Außerdem sei zu erwähnen, dass wir zu keinem Zeitpunkt mit technische Probleme kämpfen mussten. Bei der Version aus dem letzten Jahr hielt es sich noch um eine Beta, bei der es zu einigen abstürzen kam. Das Unternehmen scheint also viel Arbeit in die NGenuity-Software gesteckt zu haben und ist seither um einiges zuverlässiger sowie vollgestopft mit vielen Verbesserungen.

Fazit zur HyperX Alloy Elite 2

Mit neuen Switches, einem geringeren Preis und jede Menge RGB ist die Alloy Elite 2 ein durchaus gelungenes Upgrade. Diese mechanische Gaming Tastatur eignet sich daher am besten für Spieler, die gewillt sind etwas mehr Geld für ihre Peripherie auszugeben, um High-End Features wie Medien-Tasten, Schnellzugrifftasten und einen USB-Pass-Through zu erhalten, aber keine knapp 200 Euro ausgeben können bzw. möchten.

HyperX Alloy Elite 2 Test

Aus diesem Grund läuft die Alloy Elite 2 der Alloy Origins den Rank um die beste Gaming Tastatur im mittleren Preissegment ab und trumpft dabei mit High-End Features auf, die euch bei der Konkurrenz um einiges mehr kosten würde.

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